Energiepflanzen Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

Biodiversität

Förderung der Biodiversität

Die FNR unterstützt im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft Projekte, die sich mit der Erforschung geeigneter Energiepflanzen-Arten beschäftigen und Aktivitäten, diese Alternativen in der Landwirtschaft bekannter zu machen. Die Projekte beinhalten u.a. Untersuchungen zur Biodiversität und konzentrieren sich hier auf die Frage, inwieweit sich die neuen Energiepflanzen als Lebensraum und Nahrungsquelle für wildlebende Pflanzen und Tiere, wie auch Bienen, eignen. Zielstellung dabei ist es, Wege aufzuzeigen, wie Biodiversitäts- und Naturschutzziele beim Energiepflanzenanbau besser berücksichtigt und somit auch die Lebensbedingungen von Bienen und anderen Blütenbesuchern verbessert werden können.

© M. Nast
© FNR/M. Nast

Im Verbundvorhaben "EVA" sollen  durch einen Vergleich verschiedener Anbauoptionen Alternativen für einen ökonomisch tragfähigen und gleichzeitig ökologisch nachhaltigen Energiepflanzenanbau aufgezeigt werden.

Das Projekt „Energie aus Wildpflanzen“ untersucht den Anbau von artenreichen mehrjährigen Wildpflanzenmischungen hinsichtlich ökonomischer und ökologischer Faktoren wie Biomassepotenzial, Methanertrag, Nahrungsquelle für Bienen, Entwicklung der Artenanzahl von Insekten, Klein- und Wildtieren, u.a.

Welchen Wert die Silphie als Nahrungsquelle und Lebensraum für blütenbesuchende Insekten wie z.B. Bienen und andere Insekten hat, wird im Teilvorhaben „Biodiversität“ des Verbundvorhabens „Agrarökologische Bewertung der Durchwachsenen Silphie als eine Biomassepflanze der Zukunft“ erforscht.

Mit dem Potenzial der Andenlupine als neue Energiepflanze beschäftigt sich das Projekt „Züchterische Evaluierung der Andenlupine im Vergleich zur weißen und zur blauen Lupine für die Bioenergienutzung“. Eine Etablierung dieser Kulturart könnte zu abwechslungsreicheren Fruchtfolgen und somit mehr Biodiversität sowie einem breiteren Nahrungsangebot für Bienen und andere Insekten führen.

Im Fokus des Verbundvorhabens „Entwicklung von Energiemaissorten für die Mischkultur mit Stangenbohnen - Optimierung der Züchtungsstrategie“  steht die Züchtung von Energiemaissorten, die für den Mischanbau mit Stangenbohnen geeignet sind. Das Gemenge könnte eine mögliche Substratquelle für Biogasanlagen  darstellen und die Biodiversität in Energiefruchtfolgen erhöht. Zudem könnte die Bohne als Pollen- und Nektarquelle für Blütenbesucher, wie Bienen, in Frage kommen.

© M. Glemnitz
© M. Glemnitz

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