Energiepflanzen Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

THG-Emissionen

In Deutschland zeichnet die Landwirtschaft für etwa 15 Prozent der vom Menschen verursachten Treibhausgas (THG)- Emissionen verantwortlich. Dazu zählt nicht nur die Freisetzung von CO2, sondern auch die von Methan und Lachgas. Dies ist deshalb besonders bedeutsam, weil Methan etwa 30 mal und Lachgas sogar rund 300 mal klimaschädlicher ist als CO2. Grundsätzlich betrifft diese Problematik die gesamte Landwirtschaft. Energiepflanzen stehen aber besonders im Fokus, denn sie sollen als wichtiger Bestandteil der nationalen und europäischen Klimaschutzpolitik helfen, den Klimawandel zu bremsen und CO2-Emissionen zu senken. Hohe THG-Emissionen durch die landwirtschaftliche Produktion würden diese Ziele konterkarieren. Für Biokraftstoffe, auch für Biomethan sowie flüssige Biobrennstoffe zur Stromerzeugung muss ab dem 1. Januar 2011 mittels Zertifizierung nachgewiesen werden, dass sie tatsächlich ein Mindestmaß an THG-Einsparungen realisieren.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) fördert über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) Forschungsprojekte zur Senkung von Treibhausgas(THG)-Emissionen durch den Anbau bestimmter Energiepflanzen und produktionstechnische Maßnahmen sowie zur Bilanzierung der THG-Emissionen: