Energiepflanzen Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V.

 

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17.11.16

BMEL veröffentlicht neuen Forschungsaufruf zur THG-Minderung in der Landwirtschaft

Förderung dient der Erfüllung des Klimaschutz-Übereinkommens von Paris

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat im Rahmen des Förderprogramms Nachwachsende Rohstoffe einen neuen befristeten Förderaufruf als Beitrag zum Klimaschutz veröffentlicht. Der Aufruf ist Teil eines umfassenden Förderschwerpunkts des BMEL zur Umsetzung der Weltklimaziele, in dem neben dem Thema Nachwachsende Rohstoffe auch die Bereiche Boden, Pflanze und Tier abgedeckt werden.

Gesucht werden Konzepte, um zusätzliche Potenziale für die Treibhausgasminderung im Bereich der landwirtschaftlichen Produktion nachwachsender Rohstoffe zu erschließen. Hierzu sind innovative Ansätze der grundlagenorientierten und industriellen Forschung sowie der experimentellen Entwicklung denkbar.

Projektvorschläge nimmt der Projektträger des BMEL, die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR), bis zum 15. Mai 2017 entgegen.

Als zentraler Pfeiler der Bioökonomie leisten landwirtschaftliche Rohstoffe einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und zum Klimaschutz. Voraussetzung ist, dass der Rohstoffpflanzenanbau möglichst wenige Treibhausgasemissionen verursacht.

Im Rahmen des befristeten Aufrufs sind daher Vorhaben förderfähig, die den Stand von Wissenschaft und Technik beim treibhausgaseffizienten Anbau von Rohstoffpflanzen in verschiedenen Boden-Klima-Räumen erweitern.

Der vollständige Aufruf steht hier zum Download bereit.

Das Förderprogramm „Nachwachsende Rohstoffe“ ist grundlegend bei der Antragsstellung zu berücksichtigen.

Details zum Ablauf des Antragsverfahrens sowie weitere Informationen sind über den „Leitfaden für das Einreichen von Skizzen und Anträgen“ sowie den Projektträger FNR (Ansprechpartnerin: Birthe Dehmel; E-Mail: b.dehmel(bei)fnr.de) erhältlich.

Pressekontakt:
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V.
Nicole Paul
Tel.: +49 3843 6930-142
Mail: n.paul(bei)fnr.de

PM 2016-52